Datenschutzerklärung
Stand: 24.08.2026 · Gilt für die iOS-App CompanyDrive und diese Website.
1. Verantwortlicher
InfynnityFynn Würtz
Lasbachstraße 8
66287 Quierschied
Deutschland
E-Mail: info@infynnity.de
Die vollständigen Anbieterangaben stehen im Impressum.
2. Wo deine Daten liegen
Auf deinem Gerät
CompanyDrive erfasst und speichert zunächst ausschliesslich lokal:
- Belege: Bild, der von der Texterkennung gelesene Rohtext, Betrag, Datum, Händler, Kategorie und MwSt-Satz; je nach Beleg zusätzlich Kilometerstand, getankte Menge, Kraftstoffart und Preis je Liter
- Bei Bewirtungsbelegen zusätzlich Anlass, Ort, die Namen der Teilnehmer und ein enthaltenes Trinkgeld — das Steuerrecht verlangt diese Angaben (§ 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 EStG)
- Fahrten (Start/Ziel, Kilometerstand, Fahrtzweck, Art der Fahrt — geschäftlich, privat oder Arbeitsweg —, Kunde, Name des besuchten Geschäftspartners)
- Das Fahrtenbuch-Protokoll: zu jeder Änderung an einer Fahrt Zeitpunkt, geändertes Feld sowie alter und neuer Wert im Klartext, dazu eine Kennung des Geräts, die App-Version und eine Prüfsumme. Ohne dieses Protokoll wäre ein elektronisches Fahrtenbuch nicht anerkennungsfähig
- Ladevorgänge (kWh, Preis, Datum, Quelle)
- Kunden (Name, Adresse, optionale Koordinaten) sowie die Zuordnung von Händlernamen zu Kunden, die sich die App aus deinen Entscheidungen merkt
- Die Kategorien, nach denen du Belege sortierst, samt zugeordnetem Konto
- Die Einstellungen für den DATEV-Export: der gewählte Kontenrahmen und — soweit du sie einträgst — die Beraternummer deines Steuerbüros und deine Mandantennummer
- Dienstreisen und Reisetage (Titel, Zweck, Ziel, Zeitraum; je Tag Land, Abwesenheitsdauer, Übernachtung, vom Arbeitgeber gestellte Mahlzeiten und die daraus errechnete Verpflegungspauschale)
- Fahrzeugdaten und Fahrzeugdokumente (Modell, Kennzeichen, Fahrzeug-Identifizierungsnummer, Antriebsart, Bruttolistenpreis, Erstzulassung und Überlassungsdatum, TÜV- und Servicetermine, freie Notizen, Fotos)
- Profil: Name, E-Mail und Arbeitgeber-Mail, dazu — soweit du sie einträgst — deine Wohn- und deine Arbeitsadresse samt der Entfernung dazwischen, die für Fahrtenbuch und Reisekosten gebraucht wird
- Erzeugte Monatsberichte samt PDF
- Nur bei eingeschalteter Fahrterkennung: erkannte Fahrtvorschläge mit Start- und Zielkoordinate, den dazu ermittelten Adressen, Zeitpunkt und geschätzter Strecke, einer Kennung des Geräts, auf dem die Fahrt erkannt wurde, und — wenn du einen Vorschlag verwirfst — dem Grund dafür, sowie die von dir angelernten Autoradios (siehe Abschnitt 4)
Dazu kommen zwei Ablagen, die die App selbst führt:
- Sicherungen: Stellt die App beim Start fest, dass die Datenbankdatei beschädigt ist, legt sie eine vollständige Kopie davon in ihrem eigenen Ordner ab, bevor sie die beschädigte Datei verwirft. Nur dieser Fall erzeugt eine Sicherung — scheitert dagegen der Umbau der Datenbank nach einer Aktualisierung, bleibt dein Bestand unangetastet und es entsteht keine Kopie. Die drei jüngsten Kopien bleiben erhalten; von den älteren behält die App zusätzlich die grösste, damit ein zweiter Vorfall nicht den umfangreichsten Stand kostet — alles übrige wird gelöscht. Sie enthalten denselben Bestand wie oben.
- Ein geteilter Ordner für zwei Zwecke. Erstens: Schickst du einen Beleg aus einer anderen App über das Teilen-Menü an CompanyDrive, liegt die Datei dort, bis du die App öffnest und den Beleg übernimmst. Zweitens: Für das Widget legt die App eine Abschrift der Monatszahlen ab (Anzahl der Belege, deren Summe, Anzahl der Fahrten, Kilometer, offene Punkte des Monatsabschlusses und ob gerade eine Fahrt läuft). Beides bleibt auf dem Gerät. Ein Widget kann auch bei gesperrtem Gerät eingeblendet werden — etwa im Bereitschaftsmodus am Ladekabel. Die Zahlen selbst sind deshalb als vertraulich ausgezeichnet und werden von iOS in diesem Zustand unkenntlich gemacht; sichtbar bleiben nur Zeitraum und Beschriftungen.
Daten anderer Personen
Manches, was du erfasst, betrifft nicht dich, sondern Dritte: die Namen deiner Kunden und ihre Adressen, der besuchte Geschäftspartner einer Fahrt und die Teilnehmer einer Bewirtung. Diese Angaben trägst du ein, und du entscheidest, was du erfasst. Wir haben darauf keinen Zugriff (siehe unten), und in den Monatsbericht geht davon nur der Kundenname, den du einem Beleg zugeordnet hast.
Für diese Angaben bist datenschutzrechtlich du der Verantwortliche: Du entscheidest, wen du erfasst und wozu, und du beantwortest die Anfragen dieser Personen. Solange die Daten dein Gerät und deine private iCloud nicht verlassen, könnten wir das ohnehin nicht — wir sehen sie nicht. Lädst du einen Monatsbericht hoch, geht der zugeordnete Kundenname mit; wir speichern und versenden ihn allein auf deine Veranlassung.
In deiner privaten iCloud
Ist auf dem Gerät ein iCloud-Konto angemeldet, spiegelt iOS genau diesen Bestand in die private iCloud-Datenbank deines Apple-Kontos (Container iCloud.de.companydrive.app) und gleicht ihn mit deinen übrigen Geräten ab.
Angestossen wird der Abgleich über stille Mitteilungen: Ändert sich etwas in deiner iCloud-Datenbank, weckt Apple die App im Hintergrund, damit sie den Stand nachzieht. Diese Mitteilungen tragen keinen Inhalt, werden dir nicht angezeigt und laufen zwischen deinem Gerät und Apple — nicht über uns.
Diese Kopie liegt in deinem iCloud-Speicher, nicht bei uns. Wir haben auf die private Datenbank keinen Zugriff und können ihren Inhalt weder einsehen noch exportieren noch löschen. Apple verarbeitet sie im Rahmen deines eigenen iCloud-Vertrags — als Auftragsverarbeiter für dich, nicht für uns.
Ohne angemeldetes iCloud-Konto funktioniert die App unverändert; dann bleibt alles allein auf diesem Gerät. Gesteuert wird der Abgleich über die iOS-Einstellungen (Apple-ID → iCloud), nicht über die App.
Auf unserem Server
Dorthin geht genau eine Sache, und nur mit Konto: der Monatsbericht als fertiges PDF. Erstellst du angemeldet einen Monatsbericht, lädt die App ihn auf unseren Server in Deutschland; von dort verschicken wir ihn an die E-Mail-Adresse deines Arbeitgebers, die du dafür angibst. Ohne Konto passiert nichts davon.
Dieser Bericht ist kein leeres Deckblatt — er stellt die Daten des Monats zusammen und enthält:
- deinen Vor- und Nachnamen sowie Fahrzeugmodell und Kennzeichen, soweit hinterlegt
- je Beleg: Datum, Händler, Kategorie, zugeordneten Kunden, Netto-Betrag, Steuerbetrag, Steuersatz und Brutto-Betrag
- bei einem Bewirtungsbeleg zusätzlich den Vermerk „Bewirtung“, ein enthaltenes Trinkgeld und die Aufteilung in 70 % abziehbaren und 30 % nicht abziehbaren Anteil — nicht aber Anlass, Ort oder die Namen der Teilnehmer
- je Ladevorgang: Datum, kWh, Preis je kWh, Kosten und Quelle
- die Summen je Kategorie und die Gesamtsumme des Monats
Nicht übertragen werden Belegfotos, der Rohtext der Texterkennung, Fahrten, das Fahrtenbuch-Protokoll, Dienstreisen und Reisetage, Kundenadressen und Koordinaten, Anlass, Ort und Teilnehmer einer Bewirtung, Fahrzeugdokumente, Fahrzeug-Identifizierungsnummer, angelernte Autoradios, erkannte Fahrtvorschläge, deine Wohn- und Arbeitsadresse sowie deine sonstigen Profilangaben. Einen laufenden Abgleich deiner Daten mit unserem Server gibt es nicht: Übertragen werden allein das PDF eines Monatsberichts und die wenigen Angaben, die dazugehören — Monat, Jahr, die Gesamtsumme des Monats und beim Versand die Adresse des Empfängers.
Gespeichert wird bei uns also: diese PDFs mit Monat, Jahr und Monatssumme, die Empfängeradresse mit dem Zeitpunkt des Versands und deine Kontodaten (E-Mail, Vor- und Nachname, Passwort als Hash, Zeitpunkt der Anlage). Dazu kommt, was dein Gerät angemeldet hält: je Anmeldung ein Zufallswert als Hash mit seinem Ablaufdatum. Er verfällt nach 14 Tagen und wird beim Abmelden sofort entwertet; der Eintrag selbst bleibt stehen, bis du dein Konto löschst. Jede andere Funktion der App arbeitet ohne Konto. Die Übertragung ist TLS-verschlüsselt.
Beim Aufruf unseres Servers verarbeitet er zwangsläufig deine IP-Adresse — für die Verbindung selbst und um die Zahl der Anfragen je Absender zu begrenzen. Dafür wird sie nur im Arbeitsspeicher gehalten und nach wenigen Minuten ohne weitere Anfrage verworfen; in die Protokolle unserer Anwendung geht sie nie. Dort stehen zu einer Anfrage Methode, Pfad, Statuscode und eine etwaige Fehlermeldung, bei Vorgängen mit Konto zusätzlich die Kennnummer deines Kontos oder Berichts und die Domain einer beteiligten E-Mail-Adresse; erzeugst du einen Monatsbericht, ausserdem dessen Monat, Jahr und Gesamtsumme. Nicht protokolliert werden die E-Mail-Adresse selbst, deine IP-Adresse und die einzelnen Posten eines Berichts. Diese Protokolle laufen der Grösse nach um: Ist der eingeräumte Platz voll, wird der älteste Teil überschrieben. Eine feste Frist gibt es dafür nicht.
3. Wofür werden die Daten verwendet?
- Erfassen und Auswerten deiner geschäftlichen Belege
- Erstellen monatlicher Berichte, Fahrtenbücher, Reisekostenabrechnungen und DATEV-Exporte
- Nachweisbarkeit des Fahrtenbuchs über das Änderungsprotokoll
- Abgleich deiner Geräte über deine private iCloud
- Ablage des erstellten Monatsberichts auf unserem Server und sein Versand an deinen Arbeitgeber, wenn du ihn auslöst
Die Daten werden nicht zu Werbezwecken verwendet, nicht an Dritte verkauft und nicht für Tracking analysiert. Die App bindet keine Analyse- oder Werbebausteine ein; Fehlermeldungen bleiben als Systemprotokoll auf dem Gerät.
Die App ruft auch keine Inhalte von Servern Dritter ab — keine Schriften, keine Symbole, keine Fahrzeugbilder. Verbindungen bestehen ausschliesslich zu unserem Server (Abschnitt 2) und zu Diensten von Apple: zu iCloud, beim Suchen und Ermitteln von Adressen zum Kartendienst und, wenn du einen Kurzbefehl sprichst, zu Siri (Abschnitt 4). Damit erfährt kein weiterer Drittanbieter durch die Nutzung der App deine IP-Adresse.
4. Berechtigungen
- Kamera: Zum Scannen von Belegen
- Standort: Für drei Zwecke: Ein gescannter Beleg wird dem nächstgelegenen deiner Kunden zugeordnet, beim Anlegen einer Fahrt wird der Abfahrtsort vorbelegt, und — nur wenn du die automatische Fahrterkennung einschaltest — erkennt die App Beginn und Ende einer Fahrt. Welcher Kunde der nächste ist, rechnet die App allein auf dem Gerät aus; für den Abfahrtsort wird zusätzlich die Adresse zur Koordinate ermittelt (siehe unten)
- Standort „Immer erlauben“ und Hintergrundortung: Ausschliesslich für die automatische Fahrterkennung. Nur mit dieser Berechtigung darf iOS die App bei einem Standortereignis im Hintergrund starten; während einer erkannten Fahrt läuft die Ortung fein weiter, damit die Strecke geschätzt werden kann. Ausserhalb einer erkannten Fahrt wird nicht fein geortet. Der Standortindikator von iOS bleibt dabei sichtbar
- Bewegungsdaten (Motion & Fitness): Ebenfalls nur für die Fahrterkennung. Am Ende einer erkannten Strecke fragt die App rückwirkend bei iOS an, ob im Zeitfenster eine Autofahrt vorlag — so werden Spaziergänge und Radtouren aussortiert. Es wird nichts laufend mitgeschrieben
- Mitteilungen: Für TÜV- und Service-Erinnerungen sowie die Rückfrage zu einer erkannten Fahrt
Diese Berechtigungen sind optional und können in den iOS-Einstellungen jederzeit widerrufen werden.
Automatische Fahrterkennung (standardmässig aus)
Die Funktion ist eine Einwilligung, die du in den Einstellungen der App ausdrücklich erteilst — vorbelegt ist sie aus, und du kannst sie jederzeit wieder abschalten. Ist sie aus, wird im Hintergrund nichts geortet.
Ist sie an, bemerkt die App anhand von Standortereignissen und der Verbindung zu einem von dir angelernten Autoradio, wann eine Fahrt beginnt und endet. Gespeichert wird davon nur das Ergebnis: Start- und Zielkoordinate, die dazu ermittelten Adressen, Zeitpunkt und Dauer, die geschätzte Strecke und die Angabe, woraus die Erkennung entstanden ist. Die Standortpunkte dazwischen werden verworfen und verlassen den Arbeitsspeicher nie — ein Bewegungsprofil entsteht dabei nicht.
Damit die App das Autoradio deines Fahrzeugs wiedererkennt, merkt sie sich dessen Gerätekennung und Namen sowie den Zeitpunkt des Anlernens und des letzten Kontakts. Diese Angaben kannst du in den Einstellungen einsehen und einzeln entfernen; sie bleiben auf deinem Gerät und in deiner privaten iCloud.
Aus einer erkannten Fahrt wird nie von selbst ein Fahrtenbucheintrag: Sie wird dir als Vorschlag vorgelegt, und ohne deine Antwort passiert nichts. Beantwortete Vorschläge werden nach 30 Tagen gelöscht; ein Vorschlag, den du nicht beantwortest, verfällt nach 30 Tagen und wird 30 Tage danach ebenso gelöscht. Diese Angaben liegen wie alles andere auf deinem Gerät und in deiner privaten iCloud — auf unseren Server geht davon nichts (Abschnitt 2).
Fahrzeugdokumente kannst du aus deiner Fotomediathek hinzufügen. Dafür fragt die App keine Berechtigung ab: Die Auswahl läuft über die Foto-Auswahl von iOS, und die App erhält allein das Bild, das du dort antippst — keinen Zugriff auf deine Mediathek.
Siri-Kurzbefehle
Die App meldet bei iOS drei Kurzbefehle an: Fahrt starten, Fahrt beenden, Beleg scannen. Rufst du einen davon auf, führt die App ihn auf dem Gerät aus; ihre Antwort kann einen Kilometerstand nennen. Sprichst du den Befehl, verarbeitet Siri deine Spracheingabe — das läuft zwischen deinem Gerät und Apple nach den Einstellungen, die du dort für Siri getroffen hast, und nicht über uns. Brauchst du die Kurzbefehle nicht, kannst du sie in den iOS-Einstellungen abschalten.
Adressen und Apples Kartendienst
Überall dort, wo die App mit Adressen arbeitet, fragt sie Apples Kartendienst. Empfänger ist Apple, nicht wir — wir sehen weder deine Eingaben noch deine Koordinaten. Es gibt drei Auslöser in zwei Richtungen:
- Adresse → Vorschläge. Tippst du in ein Adressfeld — beim Kunden, beim Abfahrtsort oder beim Ziel einer Fahrt —, geht der Feldinhalt bei jedem Zeichen als Suchtext an Apples Adressvervollständigung, die die Vorschlagsliste zurückgibt. Übertragen wird das Getippte, sonst nichts; die Suche ist auf den deutschsprachigen Raum eingegrenzt.
- Adresse → Koordinate. Beim Kunden wird die Adresse zusätzlich aufgelöst: Sobald du das Feld verlässt oder einen Vorschlag antippst, geht der vollständige Text einmalig an Apples Geokodierung und kommt als Straße, Postleitzahl, Ort und Koordinaten zurück. Ohne diese Koordinaten könnte kein Beleg einem Kunden zugeordnet werden.
- Koordinate → Adresse. Umgekehrt läuft es, wenn du im Adressfeld das Standort-Symbol antippst oder die Fahrterfassung öffnest und der Abfahrtsort noch leer ist: Dann geht der aktuelle Standort deines Geräts an denselben Dienst und kommt als Adresse zurück.
In allen drei Fällen laufen die Anfragen über die in iOS eingebauten Dienste (MapKit und CoreLocation), es gilt Apples Datenschutzrichtlinie. Die Ergebnisse bleiben auf deinem Gerät und in deiner privaten iCloud — auf unseren Server gehen weder Adressen noch Koordinaten (Abschnitt 2).
5. OCR-Verarbeitung
Die Texterkennung von Belegen läuft komplett auf deinem Gerät über Apples Vision Framework. Es werden keine Belegbilder an externe OCR-Dienste übertragen.
Der erkannte Text wird zusammen mit dem Beleg gespeichert, damit später nachvollziehbar bleibt, woher ein übernommener Betrag stammt. Er liegt wie das Bild selbst auf dem Gerät und in deiner privaten iCloud und geht nicht an uns.
6. Speicherdauer und Löschung
Daten auf dem Gerät bleiben, bis du sie löschst oder die App deinstallierst. Über Einstellungen → Gefahrenzone löschst du den gesamten Bestand: Belege, Fahrten samt Fahrtenbuch-Protokoll, Kunden und ihre gelernte Zuordnung, Kategorien, Ladevorgänge, Dienstreisen samt Reisetagen, Fahrzeuge mit Dokumenten und angelernten Autoradios, erkannte Fahrtvorschläge, Monatsberichte, dein Profil, Exportdateien, Sicherungen und Einstellungen. Ist iCloud aktiv, wird diese Löschung mit abgeglichen und erfasst damit auch die Kopie in deiner iCloud und deine übrigen Geräte.
Die Abschrift der Monatszahlen für das Widget wird dabei nicht eigens entfernt; sie wird beim nächsten Aufbau mit dem dann leeren Stand überschrieben.
Auf unserem Server liegt nur, was du dorthin geladen hast — dein Konto und die Berichts-PDFs mit Monat, Jahr, Monatssumme und Empfängeradresse. Beides bleibt, bis du es löschst; eine automatische Löschfrist gibt es nicht, und wir löschen nichts von uns aus. Bist du in der App angemeldet, löscht der Schritt in der Gefahrenzone es mit: Konto, Berichte, die hochgeladenen Dateien und deine offenen Anmeldungen werden sofort und vollständig entfernt. Es gibt keine Aufbewahrungsfrist und keine Wiederherstellung. Scheitert dabei das Löschen einer Datei, bricht der Vorgang ab und es bleibt zunächst alles bestehen — dann versuche es erneut oder schreibe uns.
Ohne Anmeldung wirkt die Löschung nur auf dem Gerät und in deiner iCloud — ein früher angelegtes Konto bleibt samt der dort liegenden Berichte bestehen. Melde dich in diesem Fall zuerst an und wiederhole die Löschung, oder schreibe uns an info@infynnity.de.
Eine bereits versendete E-Mail liegt im Postfach des Empfängers. Von dort kann sie weder von uns noch von dir zurückgeholt werden.
7. Deine Rechte (DSGVO)
Dir stehen Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20), Widerspruch (Art. 21) und der jederzeitige Widerruf einer Einwilligung zu. Weil deine Daten an zwei getrennten Orten liegen, übst du sie auf zwei Wegen aus:
- Gerät und private iCloud: direkt in der App. Belege, Fahrten, Kunden, Ladevorgänge, Dienstreisen und Fahrzeugdokumente kannst du dort einsehen, ändern und einzeln löschen; dein Profil kannst du ändern, Monatsberichte einsehen und neu erzeugen — gelöscht werden diese beiden nur zusammen mit dem gesamten Bestand über Einstellungen → Gefahrenzone. Als Datei ausgeben lassen sich Belege, Fahrten und Monatsberichte (Abschnitt 8); für Kunden mit Adresse und Koordinaten, Fahrzeugdokumente und deine übrigen Profilangaben gibt es derzeit kein Exportformat. Wir können das nicht für dich übernehmen, weil wir auf diese Daten keinen Zugriff haben — eine Auskunft von uns über sie wäre inhaltsleer. Für die iCloud-Kopie selbst ist zusätzlich Apple dein Ansprechpartner.
- Was bei uns liegt (Konto und hochgeladene Berichts-PDFs): über info@infynnity.de, Bearbeitung innerhalb eines Monats. Löschen kannst du es auch sofort selbst über Einstellungen → Gefahrenzone — dafür musst du in der App angemeldet sein.
Der Widerspruch nach Art. 21 betrifft die Verarbeitungen, die wir auf ein berechtigtes Interesse stützen (Abschnitt 9). Bei uns ist das allein der technische Betrieb unseres Servers — nutzt du die Kontofunktionen nicht, findet er dir gegenüber ohnehin nicht statt.
Unabhängig davon kannst du dich nach Art. 77 bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren, insbesondere in dem EU-Mitgliedstaat deines Aufenthaltsorts, deines Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmasslichen Verstosses. Für uns zuständig ist die Aufsichtsbehörde am Sitz des Anbieters: Unabhängiges Datenschutzzentrum Saarland.
Unabhängiges Datenschutzzentrum SaarlandDie Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Fritz-Dobisch-Straße 12
66111 Saarbrücken
Telefon: 0681 94781-0
E-Mail: poststelle@datenschutz.saarland.de
www.datenschutz.saarland.de
8. Datenexport
Diese Exporte stehen direkt in der App bereit:
- DATEV-Export: alle Belege eines Monats als EXTF-Datei — ein maschinenlesbares Format, das gängige Buchhaltungsprogramme einlesen können. Unter Berichte → DATEV-Export für den aktuellen Monat, unter Profil → Einstellungen mit frei wählbarem Monat.
- Fahrtenbuch-Export: alle Fahrten eines Monats oder eines ganzen Jahres als PDF. Unter Berichte → Fahrtenbuch-Export → Teilen-Symbol.
- Monatsbericht: Belege und Ladevorgänge eines Monats als PDF. Unter Berichte → Monatsberichte.
- Steuervergleich: die Gegenüberstellung von 1-%-Regel und Fahrtenbuch für ein Jahr als PDF — mit deinem Namen, Bruttolistenpreis, Antriebsart, Überlassungsdatum und der Entfernung Wohnung–Arbeit. Unter Berichte → Steuer-Tools → Steuervergleich.
- Pendler-Rechner: die aus deinem Fahrtenbuch ermittelten Arbeitstage eines Jahres als PDF. Unter Berichte → Steuer-Tools → Pendler-Rechner.
Bis auf den Monatsbericht entstehen diese Ausgaben auf dem Gerät und werden über das Teilen-Blatt weitergegeben — ohne Umweg über einen Server. Der Monatsbericht entsteht ebenfalls auf dem Gerät, geht aber nicht nur diesen Weg: Bist du beim Erstellen angemeldet, lädt die App ihn dabei sofort auf unseren Server (Abschnitt 2). Ohne Konto bleibt auch er allein auf dem Gerät.
Als eigener Datenbestand ausgeben lassen sich derzeit nicht: Kunden mit Adresse und Koordinaten, Fahrzeugdokumente und deine Profilangaben. Einzelne Angaben daraus stehen trotzdem in den Ausgaben oben — der Monatsbericht führt je Beleg den zugeordneten Kunden sowie alle Ladevorgänge des Monats auf, Fahrtenbuch-Export und Monatsbericht tragen deinen Namen und dein Kennzeichen im Kopf, und der Steuervergleich nennt deine Entfernung zur Arbeit. Einsehen und ändern kannst du all diese Daten in der App, Kunden und Fahrzeugdokumente auch einzeln löschen; ein Export über alle Datensätze ist vorgesehen.
9. Rechtsgrundlagen
Solange Daten dein Gerät und deine private iCloud nicht verlassen, haben wir auf sie keinen Zugriff: Wir sehen sie nicht, wir werten sie nicht aus, und wir können sie weder herausgeben noch löschen. Eine Rechtsgrundlage brauchen deshalb nur die Verarbeitungen, die tatsächlich bei uns ankommen:
- Konto anlegen, anmelden und angemeldet bleiben — Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: Erfüllung des Nutzungsvertrags über die Kontofunktionen.
- Monatsbericht ablegen und an deinen Arbeitgeber versenden — Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Beides löst du selbst aus.
- Betrieb und Sicherheit des Servers, insbesondere die Begrenzung der Anfragerate — Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse ist ein erreichbarer, nicht überlasteter Dienst.
Auf dem Gerät gibt es Funktionen, die erst laufen, wenn du sie ausdrücklich einschaltest, und die du jederzeit wieder abschalten kannst: die automatische Fahrterkennung mit Hintergrundortung und Bewegungsdaten sowie die Mitteilungen. Soweit es dafür einer Rechtsgrundlage bedarf, ist es deine Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Der Widerruf wirkt für die Zukunft; was bis dahin gespeichert wurde, kannst du in der App löschen.
Musst du uns diese Daten geben?
Nein — weder gesetzlich noch vertraglich bist du dazu verpflichtet. Nur wenn du ein Konto möchtest, brauchen wir E-Mail-Adresse, Vor- und Nachname und ein Passwort, und für den Versand die Adresse des Empfängers; ohne diese Angaben kommt weder ein Konto noch ein Versand zustande. Eine andere Folge hat das nicht — der gesamte übrige Funktionsumfang arbeitet ohne Konto.
Automatisierte Entscheidungen
Eine automatisierte Entscheidungsfindung oder ein Profiling nach Art. 22 DSGVO findet nicht statt. Was die App von sich aus vorschlägt — den nächstgelegenen Kunden zu einem Beleg, eine erkannte Fahrt, einen aus der Texterkennung gelesenen Betrag —, entsteht auf deinem Gerät und ist ein Vorschlag, den du bestätigst oder verwirfst. Eine rechtliche Wirkung entsteht daraus nicht.
10. Empfänger
Ausserhalb unseres Hauses erfahren nur diese Stellen etwas — und nur von dem, was du zu uns hochlädst:
- Der Empfänger, den du angibst. Der Monatsbericht geht an die E-Mail-Adresse, die du dafür einträgst, üblicherweise die deines Arbeitgebers. Das geschieht auf deine Veranlassung.
- Unser Hosting-Dienstleister, der die Server in Deutschland betreibt, auf denen die Anwendung und ihre Datenbank laufen.
- Der Anbieter der Infrastruktur, über die wir den Bericht versenden. Der Mailserver läuft auf angemieteten Rechnern innerhalb der EU, aber ausserhalb Deutschlands (Abschnitt 11).
Die beiden Dienstleister arbeiten für uns ausschliesslich weisungsgebunden als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Wen wir konkret einsetzen, nennen wir dir auf Anfrage unter info@infynnity.de.
Weitere Empfänger gibt es nicht: keine Werbenetzwerke, keine Analysedienste, keine Datenhändler. Verkauft wird nichts. Zu einer Herausgabe an Behörden käme es nur, wenn wir gesetzlich dazu verpflichtet wären.
Apple ist in dieser Aufzählung bewusst nicht aufgeführt: iCloud und der Kartendienst laufen nicht über uns, sondern zwischen deinem Gerät und Apple (Abschnitte 2 und 4).
11. Übermittlung in Drittländer
Die Anwendung und ihre Datenbank laufen auf Servern in Deutschland. Der Versand des Monatsberichts läuft über einen Mailserver, den wir auf angemieteter Infrastruktur innerhalb der EU betreiben; der Anbieter dieser Infrastruktur gehört zu einem Konzern mit Sitz in den USA. Die Daten liegen damit in Rechenzentren in der EU — ein Zugriff aus dem Drittland heraus lässt sich aber nicht mit letzter Sicherheit ausschliessen. Darüber hinaus gehen von uns aus keine Daten in ein Land ausserhalb der EU.
Apple Inc. hat seinen Sitz in den USA und verarbeitet Daten auch dort. Das betrifft die Kopie in deiner privaten iCloud und die Anfragen an Apples Karten- und Geokodierungsdienst. Auf diese Übermittlungen haben wir keinen Einfluss: Sie beruhen auf deinem eigenen Vertrag mit Apple, und auf welcher Grundlage nach Kapitel V DSGVO Apple sie stützt, legt Apple in seiner Datenschutzrichtlinie offen. Willst du sie vermeiden, melde dich in den iOS-Einstellungen von iCloud ab — die App arbeitet dann rein lokal weiter — und verzichte auf die Adresssuche.
12. Kontakt
Datenschutzanfragen: info@infynnity.de
Einen Datenschutzbeauftragten müssen wir nicht benennen und haben keinen benannt (§ 38 BDSG). Deine Anfragen beantwortet der Verantwortliche aus Abschnitt 1 selbst.
Diese Website
Diese Seiten setzen keine Cookies, binden keine Schriften, Karten oder Skripte von fremden Servern ein und messen keine Zugriffe. Es gibt deshalb nichts, wozu wir dich um Einwilligung bitten müssten. Beim Abruf verarbeitet der Server die technisch nötigen Verbindungsdaten einschließlich deiner IP-Adresse; Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — unser berechtigtes Interesse an einer auslieferbaren Website.